Häufige Fragen zu lokaler KI
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Was bedeutet 'lokale KI' konkret?
LokalAI arbeitet hybrid und lokal-first: Rund 80 % aller Anfragen beantwortet ein KI-Modell, das auf einem Server in der Schweiz läuft – im LokalAI Abo (ab CHF 20/Nutzer/Monat) übernehme ich Beschaffung, Betrieb und Updates für Sie. Personenbezogene und sensible Inhalte werden standardmässig lokal in der Schweiz verarbeitet. Nur für die komplexen rund 20 %, bei denen ein stärkeres Modell nötig ist, wird der Prompt zuerst anonymisiert und maskiert – Namen, Personendaten und Identifikatoren werden durch Platzhalter ersetzt – und erst dann an eine leistungsstärkere externe KI gegeben; lässt sich ein Prompt nicht zuverlässig anonymisieren, bleibt er lokal. So sinken die KI-Kosten deutlich, ohne dass Personendaten im Klartext an die externe KI gehen. Das ist die Grundlage für KI, die mit dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) vereinbar ist.
Gehen wirklich keine Daten an OpenAI, Google oder Microsoft?
Personenbezogene und sensible Daten: nein. LokalAI prüft jeden Prompt, bevor etwas das System verlässt. Enthält er Personendaten oder sensible Inhalte, wird er in der Schweiz verarbeitet und nicht ausgelagert – auf dem LokalAI-Server in der Schweiz. Nur komplexe, nicht-sensible Anfragen – rund 20 % – gehen an eine stärkere externe KI, und auch dann erst, nachdem der Prompt anonymisiert und maskiert wurde: Namen, Personendaten und Identifikatoren werden vorher entfernt oder durch Platzhalter ersetzt. Strukturierte Identifikatoren (AHV, IBAN, Telefon, E-Mail, UID) sind dabei hart abgesichert; die Erkennung freier Namen ist sehr gut, aber best-effort – im Zweifel bleibt die Anfrage lokal. Optionale Werkzeuge wie die Web-Suche laufen über eine selbst gehostete SearXNG-Instanz, anonymisiert über einen eigenen Proxy – nur das Suchwort verlässt das System, nicht Prompt, Chatverlauf oder Dokumente. Für jedes Werkzeug ist offen deklariert, was übermittelt wird – siehe /werkzeuge.
Ist lokale KI mit revDSG (und DSGVO) vereinbar?
Ja. Der lokal-first-Ansatz ist die sauberste Antwort auf Datenschutzfragen. Personenbezogene und sensible Inhalte werden standardmässig in der Schweiz verarbeitet; erkennt das System solche Daten, bleibt der Prompt lokal und geht nicht an einen externen KI-Anbieter – damit entfällt der häufigste Stolperstein des revidierten Schweizer Datenschutzgesetzes (revDSG, seit 1.9.2023): keine Bekanntgabe von Personendaten ins Ausland für die KI-Inferenz. Ist für eine komplexe, nicht-sensible Anfrage eine externe KI nötig, wird der Prompt vorher automatisch maskiert – Personendaten werden durch Platzhalter ersetzt, sodass die externe KI nur eine entpersonalisierte Fassung erhält. Die KI-Verarbeitung läuft auf einem Server in der Schweiz; dafür bin ich Ihr Auftragsbearbeiter mit ordentlichem Auftragsbearbeitungsvertrag (AVV). Sofern auch EU-/EWR-Personen betroffen sind, gelten die Anforderungen der DSGVO sinngemäss. Auf Wunsch unterstütze ich Sie bei Bearbeitungsverzeichnis (Art. 12 revDSG), Auftragsbearbeitungsvertrag und der Datenschutz-Folgenabschätzung.
Was wird anonymisiert, bevor eine Anfrage extern geht?
Bevor eine komplexe, nicht-sensible Anfrage an die externe KI geht, läuft sie durch eine Anonymisierung und Maskierung: Personennamen, Firmennamen, Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, AHV- und IBAN-Nummern und ähnliche Identifikatoren werden erkannt und durch neutrale Platzhalter ersetzt. Die externe KI sieht also nur eine entpersonalisierte Version der Frage. Enthält ein Prompt von vornherein sensible oder personenbezogene Daten, die sich nicht sauber entfernen lassen, wird er gar nicht extern verarbeitet, sondern bleibt in der Schweiz. So bleibt der Datenschutz gewahrt, während Sie für anspruchsvolle Aufgaben trotzdem ein stärkeres Modell nutzen.
Wie viel günstiger ist lokale KI als ChatGPT oder Claude?
Die grossen Cloud-Anbieter rechnen pro Nutzer und Anfrage ab – und voraussichtlich steigend, denn OpenAI, Anthropic und andere KI-Anbieter machen aktuell Milliarden-Verluste und müssen ihre Preise mittelfristig erhöhen. ChatGPT Business und Claude Team kosten rund USD 20–25 pro Nutzer und Monat, Enterprise-Tarife typischerweise USD 40–60 (auf Anfrage), jeweils mit Token-Limits. Das LokalAI Abo gibt es ab CHF 20 pro Nutzer und Monat (CH-Pur, komplett lokal); der Hybrid-Tarif mit stärkerer externer KI für komplexe Anfragen kostet CHF 30, der Pro-Tarif CHF 49 – alle monatlich kündbar und ohne eigene Hardware, die KI-Verarbeitung läuft auf einem Server in der Schweiz. Der Unterschied liegt weniger im reinen Pro-Kopf-Preis als in der Planbarkeit und im Datenschutz: ein fester Preis in CHF statt steigender US-Tarife, keine Token-Abrechnung (rund 80 % der Anfragen laufen lokal, ganz ohne Token-Kosten) und personenbezogene Daten, die standardmässig in der Schweiz bleiben und für externe Aufrufe automatisch maskiert werden. Ich rechne das im Erstgespräch konkret mit Ihren Zahlen durch.
Können wir mit wenigen Nutzern starten und später wachsen?
Ja. Das LokalAI Abo ist ab 1 Nutzer buchbar und monatlich kündbar. Sie starten klein – etwa mit dem Team, das die KI zuerst braucht – und nehmen weitere Nutzer einfach dazu oder wieder weg. Abgerechnet wird pro aktiver Nutzer und Monat (ab CHF 20), ohne Einrichtungsgebühr und ohne Mindestlaufzeit. So bleibt die KI planbar, auch wenn Ihre Nutzerzahl schwankt – vom Einzelunternehmen bis zum Team mit 30 Mitarbeitenden.
Wie lange dauert ein Projekt?
Das LokalAI Abo ist startklar in Tagen – kein Hardware-Aufbau nötig, die KI-Verarbeitung läuft auf einem Server in der Schweiz, Ihre Mitarbeitenden greifen per Browser oder iOS-App zu. Wir richten Ihre Instanz ein, binden bei Bedarf Ihre Dokumente an und schulen Ihr Team. Individuelle Projekte mit mehreren System-Anbindungen oder einer massgeschneiderten ERP-Lösung dauern insgesamt meist 2 bis 12 Wochen.
Bieten Sie auch Support nach dem Go-Live?
Ja. Im LokalAI Abo (ab CHF 20/Nutzer/Monat) sind laufender Betrieb, Updates, neue KI-Modelle, Überwachung und Sicherheits-Updates bereits inbegriffen, und Sie kündigen monatlich. Sie müssen sich um nichts Technisches kümmern – ich betreibe die KI auf dem Server in der Schweiz und bin Ihr persönlicher Ansprechpartner. Für individuelle Erweiterungen, Schulungen oder neue Assistenten und Anbindungen bin ich jederzeit für Sie da.
Was ist der LokalAI WebClient?
Der LokalAI WebClient ist die eigene KI-Oberfläche von LokalAI. Sie funktioniert wie ChatGPT oder Claude, die KI-Verarbeitung bleibt aber in der Schweiz – auf einem Server in der Schweiz. Sie können chatten, Bilder analysieren, eigene KI-Assistenten bauen und durch Ihre eigenen Dokumente suchen lassen. Über 20 fertige Werkzeuge sind eingebaut: Web-Suche, Browser-Steuerung, Code-Ausführung, PDF-Generator und mehr. Optional können Sie Anbindungen an Notion, Google Drive, SharePoint oder E-Mail einrichten – Sie müssen das aber nicht. Der WebClient ist im LokalAI Abo enthalten und basiert auf Open Source, es fallen keine Software-Lizenzgebühren an. Eine gute Alternative zu ChatGPT oder Claude – sensible Inhalte bleiben in der Schweiz, nur komplexe Anfragen gehen anonymisiert an eine externe KI.
Welche Hardware brauche ich für lokale KI?
Für das LokalAI Abo (ab CHF 20/Nutzer/Monat) brauchen Sie gar keine eigene Hardware – die KI-Verarbeitung läuft auf einem leistungsstarken Server in der Schweiz, Ihre Mitarbeitenden greifen nur per Browser oder iOS-App zu. Auf diesem Server laufen die KI-Modelle auf professionellen GPUs; um Beschaffung, Betrieb, Skalierung und Updates kümmere ich mich. Sie zahlen pro Nutzer und Monat, ohne Investition in eigene Geräte und ohne IT-Aufwand auf Ihrer Seite.
Welche Software setzt LokalAI ein?
Wir setzen ausschliesslich auf frei verfügbare Software (Open Source). Damit fallen keine Software-Lizenzgebühren an und Sie sind nicht an einen Hersteller gebunden. Die genaue technische Liste besprechen wir gerne mit Ihrer IT — für Sie als Geschäftsführung zählt: kein Vendor-Lock-in. Im Abo übernehme ich den Betrieb auf dem Server in der Schweiz für Sie, kündbar bleibt es monatlich.
Läuft diese Webseite selbst auch lokal — wie Sie es Ihren Kunden empfehlen?
Nein, und das ist transparent: Diese Informationsseite (lokalai.ch) und die Online-Demo, die ich bei Erstgesprächen zeige, laufen bei Vercel (USA). Eine öffentliche Marketing-Seite braucht ausfallsichere Erreichbarkeit rund um die Uhr und verarbeitet keine sensiblen Firmendaten — nur öffentliche Inhalte und das Kontaktformular (Details siehe Datenschutzerklärung). Ihre LokalAI-Installation verarbeitet personenbezogene und sensible Daten dagegen in der Schweiz: auf einem Server in der Schweiz, den ich für Sie betreibe. Nur komplexe, nicht-sensible Anfragen gehen anonymisiert und maskiert an eine stärkere externe KI.
Welche KI-Modelle setzen Sie ein?
Wir nutzen die besten frei verfügbaren KI-Modelle — Apertus (Swiss AI Initiative), Qwen (Alibaba), Gemma (Google), Nemotron (NVIDIA) — oder jedes beliebige Open-Source-Modell. Alle ohne Lizenzgebühren. Für Sprache und Diktate kommen Spezial-Modelle dazu, auch für Schweizerdeutsch. Welches Modell für Sie passt, entscheiden wir gemeinsam. Niemand tauscht das Modell ohne Ihr Wissen.
Was kostet LokalAI und für wen lohnt es sich?
LokalAI gibt es als monatliches Abo in mehreren Stufen, je nach Datenschutz-Bedarf – alle pro Nutzer und Monat, ab 1 Nutzer buchbar und monatlich kündbar: CH-Pur ab CHF 20 (die gesamte KI-Verarbeitung bleibt auf dem Schweizer Server, keine externe KI), Hybrid CHF 30 (rund 80 % lokal, nur komplexe Anfragen gehen anonymisiert über eine stärkere externe KI) und Pro CHF 49 (Priorität, längerer Kontext, mehr externes Kontingent). Für eigene, isolierte Instanzen gibt es Dedicated auf Anfrage. Es braucht keine eigene Hardware, die KI-Verarbeitung läuft auf einem Server in der Schweiz und Sie sind in Tagen startklar. In jedem Abo enthalten sind der LokalAI WebClient für Ihr ganzes Team, Chat mit eigenen Dokumenten, eigene KI-Assistenten, alle Open-Source-Modelle ohne Token-Abrechnung sowie Updates, Wartung und Support. Es lohnt sich für Schweizer KMU mit 1–30 Mitarbeitenden, die eine eigene, datenschutzkonforme KI wollen – ohne Cloud-Abhängigkeit und ohne IT-Aufwand. Haben Sie konkrete Zahlen, rechnen wir das Abo im Erstgespräch gegen Ihre heutigen Cloud-Kosten.
Können wir bestehende Cloud-KI ergänzen oder ersetzen?
Beides ist möglich. Manche Kunden ersetzen ChatGPT oder Claude komplett durch eine eigene KI. Andere fahren zweigleisig: sensible Daten bei sich, harmlose Anfragen weiterhin in der Cloud. Ich empfehle Ihnen die Variante, die zu Ihrem Datenschutz und Ihrem Budget passt – so dass Sie den Cloud-Anteil später jederzeit reduzieren können.
Können wir mit unseren eigenen Dokumenten chatten?
Ja. Die KI beantwortet Fragen direkt aus Ihren Dokumenten — Verträge, Berichte, Handbücher, E-Mails — mit Quellenangabe pro Aussage. Personenbezogene und sensible Inhalte werden in der Schweiz verarbeitet – auf einem Server in der Schweiz – und werden nicht an eine externe KI ausgelagert. Nur komplexe, nicht-sensible Anfragen gehen anonymisiert und maskiert nach aussen — das steuern Sie pro Assistent.
Wie unterscheidet sich der LokalAI WebClient von Open WebUI?
Open WebUI ist die Open-Source-Basis, auf der unser WebClient aufbaut. LokalAI WebClient ergänzt: Schweizer Anpassungen (de-CH-Rechtschreibkorrektur, deutsche UI-Defaults), eine kuratierte Auswahl Werkzeuge mit transparenter 'Datenfluss'-Deklaration pro Werkzeug (was bleibt in der Schweiz, was geht nach aussen, an wen), fertige KI-Assistenten-Templates für Schweizer Branchen (Treuhand, Anwalt, Arzt, Industrie), vorbereitete Anbindungen an Notion, Google Drive, SharePoint und E-Mail sowie eingebaute Audit-Logs für Compliance-Nachweise (revDSG, Art. 12 Bearbeitungsverzeichnis, FINMA). Die MIT-Lizenz bleibt – kein Vendor-Lock-in; im Abo betreibe ich den WebClient für Sie auf dem Server in der Schweiz.
Können Sie uns eine individuelle ERP-Lösung programmieren – wie SAP, Bexio oder Abacus?
Ja. Ich programmiere ERP-Lösungen individuell – auf Ihre Prozesse zugeschnitten, vergleichbar mit SAP, Bexio, Abacus oder Microsoft Dynamics, aber massgeschneidert für Ihre Firma. Ob Rechnungsstellung, Auftragsverwaltung, Kunden-Stammdaten oder Vertragsmanagement: ich baue genau das, was Sie brauchen. Die Lösung läuft in der Schweiz – auf einem Server in der Schweiz; personenbezogene Daten bleiben in der Schweiz. Aufwand und Preis werden im Erstgespräch konkret besprochen.
Kann die KI an unsere bestehenden Tools andocken?
Ja. Der LokalAI WebClient unterstützt offene Standards für Andock-Schnittstellen — wir können Ihre internen Tools, Datenbanken und eigene APIs anbinden, ohne die KI neu zu programmieren. Einmal aufgebaut, beliebig erweiterbar. Personenbezogene Daten werden dabei in der Schweiz verarbeitet: auf einem Server in der Schweiz – nur komplexe, nicht-sensible Anfragen gehen anonymisiert nach aussen.
Welche KI-Modelle laufen konkret lokal?
Apertus (Swiss AI Initiative), Qwen (Alibaba), Gemma (Google), Nemotron (NVIDIA) — oder jedes beliebige Open-Source-Modell. Alle ohne Lizenzgebühren, keine Abhängigkeit von einem Anbieter. Für Diktate und Audio-Transkription (auch Schweizerdeutsch) ein lokales Sprachmodell. Für Bilder ein lokales Bildmodell. Die konkrete Auswahl entscheiden wir gemeinsam — niemand tauscht es ohne Ihr Wissen.
Arbeiten Sie auch in der ganzen Deutschschweiz?
Ja. Mein Sitz ist in Winikon (LU). Ich betreue Kunden in der ganzen Deutschschweiz: Luzern, Zürich, Zug, Aargau, Bern, Basel, St. Gallen und Umgebung. In das Mittelland komme ich in der Regel innerhalb von 90 Minuten Anfahrt. Da die KI als Abo auf einem Server in der Schweiz läuft, betreue ich Sie ohne Vor-Ort-Aufwand aus der Ferne in der ganzen Schweiz.
Wie kann ich KI lokal betreiben, ohne selbst einen Server aufzubauen?
Mit dem LokalAI Abo müssen Sie gar nichts selbst aufbauen. Das KI-Modell läuft auf einem Server in der Schweiz, den ich für Sie einrichte und betreibe – mit vorab geladenen Open-Source-Modellen (Apertus, Qwen, Gemma, Nemotron, Llama, Mistral, DeepSeek, Phi) und dem LokalAI WebClient als Oberfläche. Betrieb bedeutet für Sie nur: Mitarbeitende greifen per Browser oder iOS-App zu; die KI beantwortet den Grossteil der Anfragen lokal in der Schweiz, nur komplexe Anfragen gehen anonymisiert nach aussen. Updates, Modell-Pflege und Sicherheit übernehme ich. Sie zahlen pro Nutzer und Monat (ab CHF 20), monatlich kündbar.
Was ist eine lokale KI-Lösung — und welche AI-Lösungen gibt es in der Schweiz?
Eine lokale KI-Lösung ist eine KI-Plattform, die personenbezogene Daten in der Schweiz verarbeitet, statt jede Anfrage an US-Cloud-Anbieter zu geben. In der Schweiz gibt es im Wesentlichen drei Wege zu AI-Lösungen: 1) Cloud-KI von US-Anbietern (ChatGPT, Claude, Gemini) — günstig pro Nutzer, aber Daten verlassen das Haus. 2) Schweizer Hosting mit US-Cloud-Modellen — Daten in CH-Rechenzentren, KI-Inferenz weiterhin bei US-Anbietern. 3) Eigene Firmen-KI aus der Schweiz — wie LokalAI, mit eigenen Open-Source-Modellen und eigener Schweiz-LLM-API: als Abo, dessen KI-Verarbeitung auf einem Server in der Schweiz läuft, ohne eigene Hardware. Für KMU mit sensiblen internen Daten (Treuhand, Anwalt, Arzt, Industrie) ist diese dritte Variante meist die einzige, die revDSG sauber abdeckt.
Wie funktioniert eine KI für interne Daten?
Eine KI für interne Daten kombiniert ein lokal laufendes Sprachmodell mit Retrieval-Augmented Generation (RAG): Ihre Dokumente — Verträge, Berichte, Handbücher, E-Mails, Wiki-Einträge — werden auf dem LokalAI-Server indiziert und durchsuchbar gemacht. Bei jeder Frage holt sich das Modell die relevanten Textstellen aus Ihrem Index, beantwortet die Frage daraus und gibt die Quellen pro Aussage zurück. Personenbezogene Inhalte werden in der Schweiz verarbeitet – auf einem Server in der Schweiz; Ihre Dokumente gehen nicht an eine externe KI. Zugriff steuern Sie über Benutzer-Rechte im LokalAI WebClient. Optional binden wir bestehende Quellen direkt an: Microsoft 365, Google Drive, SharePoint, Notion, Confluence, Salesforce, SAP, Abacus, Bexio.
Was ist eine lokale KI-Plattform — und welche lokalen KI-Anwendungen sind typisch?
Eine lokale KI-Plattform ist die Software-Schicht, die ein oder mehrere KI-Modelle in der Schweiz betreibt – auf einem Server in der Schweiz – und für verschiedene Anwendungen verfügbar macht. Der LokalAI WebClient ist genau das: eine Schweizer KI-Plattform mit Chat, KI-Assistenten-Baukasten, Dokumentensuche, automatischen Abläufen und über 20 fertigen Werkzeugen. Typische Anwendungen bei Schweizer KMU sind: Verträge analysieren (Treuhand/Anwalt), Berichte aus Notizen entwerfen (Arzt), Handbücher durchsuchen (Industrie), Reglemente beantworten (HR), Kundenkorrespondenz vorbereiten, Sitzungsprotokolle zusammenfassen, Code-Snippets generieren. Alle Anwendungen laufen auf demselben Modell — Sie zahlen nicht pro Anwendung.
Bietet LokalAI eine Schweiz-LLM-API zum Andocken eigener Software?
Ja. Der LokalAI-Server stellt eine OpenAI-kompatible LLM-API bereit — Sie können bestehende Anwendungen, die heute gegen OpenAI oder Anthropic sprechen, mit minimalem Code-Aufwand auf Ihre Schweiz-LLM-API umziehen. Sinnvoll für: eigene Web-Apps, ERP-Integrationen, Skripte, Chatbots in Microsoft Teams oder Slack, automatische Ablagen, Batch-Verarbeitung von Dokumenten. Der Endpunkt liegt auf dem Server in der Schweiz; personenbezogene Daten werden in der Schweiz verarbeitet.
Was bedeutet 'private KI' — und wie betreibt man KI-Modelle sicher?
Private KI bedeutet: ein KI-System, das personenbezogene Daten in der Schweiz verarbeitet, statt jede Anfrage an US-Cloud-Anbieter zu geben. Sicher betreiben heisst konkret: 1) abgeschotteter Server in der Schweiz, dediziert für Ihre Firma, 2) Login mit Firmen-Konto (LDAP/SAML) und Benutzer-Rechten pro Assistent, 3) verschlüsselter Zugriff (HTTPS), 4) Audit-Log für jede KI-Anfrage, 5) Modell-Version fixiert, kein erzwungener Tausch. LokalAI richtet diese Punkte als Standard ein und betreibt sie für Sie.
Was genau wird maskiert, bevor eine Anfrage an eine externe KI geht?
Vor jedem externen Aufruf erkennt LokalAI lokal in der Schweiz die Personendaten im gesamten Inhalt und ersetzt sie durch neutrale Platzhalter: Vornamen und Nachnamen, Geburtsdaten, Adressen, PLZ und Ort, AHV-Nummern, Firmen-UID-Nummern, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, IBANs und Gesundheitsangaben (z. B. Diagnosen). Aus 'Frau Maria Bürgisser (AHV 756.1234.5678.97)' wird also 'Frau [PERSON_1] (AHV [AHV_1])'. Die externe KI sieht ausschliesslich diese Platzhalter; die echten Werte werden erst lokal wieder eingesetzt, bevor Sie die Antwort sehen. Die Zuordnung von Platzhalter zu echtem Wert lebt nur im Arbeitsspeicher der einzelnen Anfrage und wird nie gespeichert. Lässt sich eine Anfrage nicht zuverlässig anonymisieren, wird sie gar nicht extern verarbeitet, sondern bleibt lokal.
Sehe ich, ob eine Antwort lokal oder extern verarbeitet wurde?
Ja. Jede Antwort im LokalAI WebClient ist gekennzeichnet: lokal (in der Schweiz verarbeitet, keine Daten haben das System verlassen) oder extern (maskiert an eine stärkere externe KI gesendet). So sehen Sie bei jeder einzelnen Antwort, wo Ihre Anfrage gelaufen ist.
Wer kann das externe Routing für komplexe Anfragen aktivieren?
Nur die Administration Ihres Unternehmens — pro Firma und jederzeit umkehrbar. Werkseitig ist externes Routing ausgeschaltet: Ohne ausdrückliche Freischaltung bleibt jede Anfrage lokal in der Schweiz. Ist es aktiviert, gehen weiterhin nur komplexe, nicht-sensible Anfragen nach aussen — und auch dann ausschliesslich in maskierter Form, also mit Platzhaltern statt echten Personendaten.
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